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Faszination Metall: Vom Azubi zum Technologiechef

Dr. Wieland H. Klein ist Maschinenbauingenieur und CTO bei der Heinrich Georg GmbH. Aufgewachsen ist er im Siegerland und hat damals bereits seine Ausbildung bei GEORG absolviert. Im Interview erzählt er von seiner Faszination "Technologie" und seinem Karriereweg.

Können Sie uns Ihren beruflichen Werdegang kurz schildern? 

Dr. Klein: Schon mit drei Jahren habe ich erste Kontakte mit Metall und dessen Bearbeitung in der Werkstatt meines Vaters gehabt. Von diesem Zeitpunkt an wusste ich, was mich fasziniert. Schon im Grundschulalter konnte ich Drehen und Fräsen sowie mit vielen manuellen Werkzeugmaschinen arbeiten. Ebenso Blech- und Schweißarbeiten haben mich begeistert. Erste Spielzeuge und Schlitten wurden gebaut, gefolgt von einfachen Maschinen für den Gartengebrauch (Häcksler).

In meiner Jugend habe ich dann erste komplexe Teile für mein Mofa- und Motorradgetriebe hergestellt. Das war wahnsinnig interessant und sehr praktisch. Gepaart mit dem theoretischen Wissen durch die Schule in den naturwissenschaftlichen Fächern, insbesondere in Physik, Informatik und Chemie, ergaben sich ganz neue Möglichkeiten. Ich habe praktisch jede freie Minute nach der Schule experimentiert, gebaut und an Maschinen den Umgang und das Verhalten von Metall gelernt. Parallel zum Abitur habe ich viel programmiert und erste elektronische Platinen gelötet.

Nach der Schule führte mich mein Weg nach der Bundeswehrzeit zur Firma Heinrich Georg in Kreuztal. Dort habe ich eine Lehre zum Maschinenbaumechaniker absolviert. Die Ausbildung hat mir sehr viel Spaß gemacht. Besonders das präzise Arbeiten wurde durch meinen damaligen Ausbilder Herrn Stein vermittelt. Dafür bin ich ihm heute noch dankbar. Auch der Kontakt mit großen Maschinen und Anlagen, den Hauptprodukten von GEORG, hat mich einen großen Schritt weitergebracht. Erste Montagen bei Kunden wurden absolviert. Das war natürlich sehr interessant. Eine ganz andere Welt.

Nach meiner Lehre ging ich an die RWTH Aachen und studierte Maschinenbau. Auch an der Uni habe ich vom ersten Semester an in verschiedenen Instituten gearbeitet, um die Praxisnähe zu lernen und die Theorie direkt umzusetzen. Mein Weg führte mich an das WZL (Werkzeugmaschinenlabor der RWTH Aachen), eines der größten und bedeutendsten Institute im Maschinenbau weltweit. Dort arbeitete ich auf dem Feld des Condition Monitorings an Maschinenkomponenten.

Nach zwei Jahren habe ich die Leitung der Arbeitsgruppe „Maschinenelemente“ übernommen und viele Hochleistungs-Prüfstände entwickelt und betreut. Nach drei Jahren wurde ich Oberingenieur des WZL unter Prof. Christian Brecher. Dort war ich für den gesamten Bereich der Maschinentechnik verantwortlich. Ich konnte wertvolle Erkenntnisse bei vielen Werkzeugmaschinenherstellern sowie bedeutenden Industrieunternehmen weltweit sammeln und gleichzeitig viele Kontakte zu nationalen und internationalen Wissenschaftlern und Instituten erwerben. Diese Kontakte bestehen bis heute und eröffnen mir vielfältige Möglichkeiten bei der Ausübung meines jetzigen Berufes.

Nach meiner Promotion ging ich 2011 bewusst zurück ins Siegerland zur Firma GEORG. Hier stimmt einfach alles. Die Produkte sind spannend, Technik wird gelebt und man hat die Möglichkeit Innovationen zum Nutzen der weltweiten Kunden aktiv mitzugestalten. Bei GEORG startete ich zunächst als Konstruktionsleiter. Nach drei Jahren habe ich den Geschäftsbereich Werkzeugmaschinen übernommen und verantworte heute in der Geschäftsleitung das Thema Technologie und Produktion der GEORG Gruppe.

Was zeichnet aus Ihrer Sicht Ihren Arbeitgeber aus? 

Dr. Klein: GEORG ist ein Hightech-Unternehmen, welches seine Mitarbeiter*innen fördert und fordert. Das weltweite Betätigungsfeld ist faszinierend und einem stetigen Wandel unterworfen. Gemeinsam mit einem Team ausgewiesener Expert*innen unterschiedlicher Fachrichtungen kann ich aktiv unseren Weg vom klassischen Maschinenbauer zum intelligenten Prozessoptimierer mitgestalten, dabei mag ich die direkte Nähe zu Kolleg*innen nahezu aller Bereiche. Das Arbeiten an der Schnittstelle vom reinen Maschinenbau und der Digitalisierung macht mir besonders viel Freude, aber auch die Herausforderungen durch den Klimawandel im Hinblick auf die Entwicklung von umweltfreundlichen, energieeffizienten Produkten und Prozessen sind sehr spannend. Das Drumherum stimmt auch, ich glaube, unsere zahlreichen Auszeichnungen als bester Arbeitgeber im Maschinenbau sprechen für sich.


Was schätzen Sie am Leben & Arbeiten in Südwestfalen? 

Dr. Klein: Südwestfalen ist eine Region voller Leben mit bodenständigen Leuten. Die Region ist seit Jahrhunderten mit Technik verbunden, sie ist die Wiege des Maschinenbaus, in der eine hohe Kompetenz versammelt ist, das prägt die Siegerländer. Die Symbiose aus Arbeit und Freizeit passt hervorragend, sie bietet meiner jungen Familie vielfältige Möglichkeiten. Und die großen Zentren Köln und Frankfurt sind gut erreichbar.


Was würden Sie jungen Menschen raten, die Schwierigkeiten haben, Ihren beruflichen Weg zu finden?

Dr. Klein: Ich rate zu einer soliden Ausbildung in einem handwerklichen Beruf bei einer guten Firma, die Wert auf ihre Ausbildung legt. Hierzu bieten sich im Sieger- und Sauerland viele Möglichkeiten. Auf dieser Basis kann man aufbauen, wie auf einem stabilen Fundament eines Hauses. 


Liegt Ihnen sonst noch etwas auf dem Herzen?

Dr. Klein: Ich möchte junge Menschen dazu motivieren, sich schon früh mit Technik auseinanderzusetzen, spielerisch zu lernen und so eine Basis für ihren weiteren Lebensweg zu schaffen. In unserer Region gibt es tolle Unternehmen, die wie GEORG zum Teil weltweit führend sind. Um die Zukunft langfristig zu sichern, müssen wir unseren Wettbewerbern aus dem In- und Ausland immer einen Schritt voraus sein. Und hierzu sind sowohl erstklassige Mitarbeiter*innen in den Produktionsstätten, als auch hervorragende Kolleg*innen in der Innovation und Entwicklung sowie den administrativen Bereichen der Unternehmen erforderlich.

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BA-Abschluss R. Pankratz (Dualer Student)

Wow. Unser Dual Student Reinmar Pankratz hat einen sauberen Bachelorabschluss hingelegt. Hut ab, nicht nur für die tollen Noten, sondern auch für die praxisrelevanten Ergebnisse seiner Bachelorarbeit. Wir können diese unmittelbar in der Maschinenentwicklung unserer Trafoanlagen umsetzen.

Wir gratulieren dir herzlich zu dem guten Abschluss und freuen uns sehr, dass wir dich auch während deines Masterstudiums aktiv begleiten

Arbeiten bei GEORG
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Gratifikation Simon Weber (DS Maschinenbau) 2024

Wir gratulieren Simon Weber zum erfolgreichen Abschluss seines Maschinenbau-Studiums. Simon hat neben seinem Studium bei uns im Produktbereich Roll Grinding gearbeitet und dort auch seine Bachelorarbeit geschrieben. Seine technischen Untersuchungen sind sehr wertvoll für uns, so dass wir sie umsetzen werden. Danke, Simon! Wir freuen uns, dich weiterhin bei uns an Bord zu haben.

Arbeiten bei GEORG
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GEORG markenwerk Relaunch (2024)

Dürfen wir euch vorstellen: Das neue GEORG Wohnzimmer.

In lockerer Atmosphäre empfangen wir hier nicht nur unsere Besucher und Gäste. Es ist auch Kommunikations- und chilliger Arbeitsraum für unsere Mitarbeitenden. Die eine oder andere After-Work-Party wird sicherlich hier ebenfalls Platz nehmen. Besonders freuen wir uns auf die diesjährige Fußball-EM. Einige Spiele werden wir uns hier bestimmt anschauen und auf der Terrasse nebenan schön grillen.

Wir nennen das auch: Arbeiten & Leben bei GEORG.

Arbeiten bei GEORG, Unternehmen
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Praktikumsbericht Jakob Niederhofer bei GNA

Mein Name ist Jakob, ich bin 20 Jahre alt und habe mein halbjähriges Praktikum bei der Tochtergesellschaft von GEORG in Roanoke/USA absolviert. Ich komme gebürtig aus der Nähe von Koblenz. Nach meinem Abitur bin ich nach Reutlingen in die Nähe Stuttgarts gezogen, um mein Ingenieursstudium (International Project Engineering) zu absolvieren. Dieses Studienprogramm ist international ausgerichtet. Nun galt es das in der Theorie erlernte Wissen unter Beweis zu stellen.

Für mich waren die USA besonders reizvoll, da ich einerseits noch nie dort war und andererseits die Chance genutzt habe, mein Englisch vor Ort zu stärken um davon vor allem in meinem weiteren Verlauf des Studiums zu profitieren.

Arbeiten bei GEORG, Unternehmen
GEORG experience

Thomas Kleb

Thomas Kleb
Leiter Personal & Marketing

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