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Heinrich Georg GmbH: Bis zu 14 Messerwechsel pro Schicht
Längsteilen von Bändern aus Stahl und Aluminium. Der GEORG toolingrobot erhöht die Produktivität deutlich.
Kreuztal, 2. Dezember 2025 Der GEORG toolingrobot steigert die Produktivität von Längsteilanlagen mit vielen neuen Ansätzen – zum Beispiel mit kurzen Handling- und Rüstzeiten, maschinellem Lernen und vorausschauender Planung. Er automatisiert alle manuellen Tätigkeiten im Zusammenhang mit dem Wechsel der Werkzeuge, außerdem deren Reinigung und die Inspektion der Schneidkanten der Rollscherenmesser. Die neue Anlage ist speziell auf die Bedürfnisse der Servicecenter für Stahl und Aluminium mit ihren häufigen Programmänderungen zugeschnitten.
Der manuelle Wechsel der Rollscherenmesser kostete bisher an Längsteilanlagen Zeit und war in vielen Werken ein Engpass. Mit bis zu 14 Messerwechseln pro Schicht setzt GEORG einen neuen Maßstab in der Branche. Diese hohe Frequenz erzielt GEORG durch eine Vielzahl konstruktiver Details und mit intelligenten, auf maschinellem Lernen basierenden Algorithmen plant die Software vorausschauend und stellt neu bestückte Messerwellen termingerecht zur Verfügung.
Der GEORG toolingrobot ist besonders kompakt und darüber hinaus skalierbar: Dank des modularen Konzepts kann er jederzeit flexibel an sich ändernde Bedingungen angepasst werden. Im Gegensatz zu anderen Herstellern verwendet GEORG einen Handlingroboter, der im kreisförmigen Speicher im Wesentlichen nur vertikal und radial verfährt. Das resultiert in kurzen Fahrwegen und entsprechend geringen Zeiten für den Messerbau.
Algorithmen sparen Zeit
Auch mit dem intelligenten Ein- und Auslagern mehrerer Werkzeuge spart GEORG viel Zeit. Die selbstlernende Software für die Logistik des Werkzeuglagers speichert zum Beispiel häufig genutzte Werkzeugkombinationen und entscheidet automatisch, welcheoft vorkommenden Pakete monolithisch zusammengehalten werden. Insgesamt reduziert die Software die Anzahl der bisher üblichen Transaktionen um rund 25 Prozent. Hinzu kommt, dass der Toolingrobot viele vorbereitende Arbeiten nachts oder am Wochenende autonom erledigt und so Kapazität für den nächsten Tag schafft.
Jörn Franz, Head of Finishing Lines bei GEORG, sieht neben der Beschleunigung des Prozesses deutliche Kostenvorteile für seine Kunden: „Unsere Entwickler gehen davon aus, dass sich jeder GEORG toolingrobot in weniger als zwei Jahren bezahlt macht. Eine Steigerung der Produktion um zehn Prozent – etwa, wenn nur ein Werkzeugwechsel mehr pro Schicht realisiert werden kann – kann den Return on Investment auf wenige Monate reduzieren.“
Perfekte Messer, perfekte Ergebnisse
Die Rollscherenmesser werden automatisch inspiziert, bevor sie erneut eingesetzt werden. GEORG verwendet eine kamerabasierte Lösung und eine intelligente Bildverarbeitung. Sie ermöglicht es, Defekte wie zum Beispiel dünne Risse und kleine Ausbrüche, außerdem den Verschleiß der Kanten zu erkennen und zu klassifizieren.
Saubere Werkzeuge rund um die Uhr
Auch bei der Reinigung der Werkzeuge geht GEORG neue Wege: Die optionale Waschanlage kombiniert mechanische, chemische und thermische Effekte. Dadurch ist der Waschvorgang nicht nur gründlicher, sondern auch kürzer als in bisher üblichen Anlagen. Neu ist ebenfalls, dass das Waschen autonom zu jedem vom Kunden gewählten Zeitpunkt ablaufen kann – auch nachts oder am Wochenende. Damit beseitigt der Toolingrobot einen weiteren Flaschenhals, der bisher in vielen Anlagen die Produktivität herabgesetzt hat.
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