Aktueller Blick in die volle Georg Montagehalle des Produktbereichs Trafoanlagen.

Der Corona-Krise Ideen entgegensetzen:
GEORG investiert während Pandemie in Produktentwicklung

Die Corona-Pandemie hat dazu geführt, dass weltweit viele Unternehmen nur sehr zögerlich in neue Maschinen und Anlagen investieren. Auch laufende Aufträge können derzeit auf den weltweiten Baustellen aufgrund der starken Reisebeschränkungen gar nicht oder nur stark eingeschränkt bearbeitet werden. Corona bremst die Wirtschaft aus, auch das Kreuztaler Hightech-Unternehmen GEORG wurde im Frühjahr von der Auftrags- und Auslastungsflaute getroffen und fährt in vielen Unternehmensbereichen Kurzarbeit und Kostensenkungsprogramme.

Spagat zwischen Kostensenkung und Investition

Dies tut GEORG jedoch mit Augenmaß und wagt den Spagat zwischen Kostensenkung und Investition. Die Geschäftsleitung hat frühzeitig entschieden, den seit Jahren beschrittenen Weg vom reinen Maschinenbauer zum intelligenten Prozessoptimierer in der Corona-Pandemiezeit intensiv voranzutreiben. So wird seit dem Frühjahr dieses Jahres besonders stark in die Neu- und Weiterentwicklung der breiten Produktpalette investiert.

Neue Innovationsabteilung denkt technische Zukunft voraus

Es zahlt sich aus, dass GEORG im vergangenen Jahr eine auftragsunabhängige Innovationsabteilung gegründet hat. In diesem „Think Tank“ denken derzeit sechs Mitarbeiter digitale Zukunftskonzepte vor und setzen sie gemeinsam mit den Entwicklern und Konstrukteuren der drei GEORG Produktbereiche um. So wurden in diesem Jahr bereits gezielt viele Neuerungen im Bereich der Digitalisierung auf den Weg gebracht und in konkrete Produkte und Dienstleistungen umgemünzt. Hier geht es vor allem um hoch effiziente Maschinen und Anlagen, die aufgrund ihrer Automatisierungslösungen den Kunden ein Höchstmaß an Leistung und Service bei gleichzeitig minimalem Personaleinsatz bieten.

Licht am Ende des Tunnels

„Natürlich ist Corona noch lange nicht vorbei. Aber wir haben Licht am Ende des Tunnels“, erklärt Geschäftsführer Mark Georg und setzt auf die ersten Anzeichen, dass sich die pandemiebedingte Durststrecke bald dem Ende zuneigen wird.

So konnte GEORG in den vergangenen Wochen Kundenaufträge in allen Produktbereichen einfahren und dabei auch einen bedeutenden Auftrag aus China zur Lieferung von mehreren hochautomatisierten Trafoanlagen verzeichnen. „Zu verdanken haben wir das auch dem Vertrauen unserer Kunden, die in die Stabilität und Innovationskraft aus Kreuztal setzen.“, so Mark Georg.

Offensichtlich sind einige Unternehmen wieder bereit zu investieren, zurzeit wird am Markt in allen drei Produktbereichen wieder über Projekte gesprochen und Aufträge vergeben, was GEORG zu einem vorsichtig optimistischen Ausblick in die Zukunft veranlasst.

Softwareentwickler arbeiten in der Georg Innovationsabteilung am digitalen Zwilling.

Georg Mitarbeiter testen eine neue hochautomatisierte Trafoanlage.

Matthias Wennemer, Leiter der GEORGinnovation

top